LIFE Riverscape Lower Inn

EU-geförderte ökologische Entwicklung der Flusslandschaft am Unteren Inn


Der Untere Inn ist Lebensader und prägend für den Lebensraum, weit über die Ufer hinaus. In den vergangenen 200 Jahren hat der Mensch den Inn gestaltet und erheblich verändert. Landgewinnung, Schiffbarkeit, Hochwasserschutz und der Wunsch nach festen, unveränderlichen Grenzen haben maßgeblich zur Umbildung der Flusslandschaft beigetragen. Erst diese massiven flussbaulichen Veränderungen machten später den Bau von Kraftwerken möglich. Neben der zuverlässigen Stromversorgung sorgten sie für die Stabilisierung der Sohle, die durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit des Inns mehr und mehr erodierte. Zudem sind die Kraftwerke mit ihren großen Stauräumen ursächlich für das Entstehen des heutigen Europaschutzgebiets Unterer Inn, welches als Vogelparadies gilt.

Luftbild von einem Inn-Kraftwerk mit angeschlossener Fischwanderhilfe

Ökologische Zielsetzungen

In den kommenden Jahren werden die Projektpartner in Bayern und Oberösterreich zahlreiche Maßnahmen zur ökologischen Entwicklung der Flusslandschaft am Unteren Inn umsetzen. Dazu gehören naturnahe Umgehungsgewässer an den Innkraftwerken Braunau-Simbach und Egglfing-Obernberg sowie weitere Schaffung von Gewässerlebensraum in den Kraftwerksbereichen der Innkraftwerke Ering-Frauenstein, Egglfing- Obernberg und Schärding-Neuhaus.
Maßnahmen im Projekt LIFE Riverscape Lower Inn
EU-LIFE-Flagge im Wind vor Flusslandschaft

Starke Projektpartner

Gemeinsam ist man stärker! VERBUND als Projektträger wird maßgeblich unterstützt durch Mittel des EU LIFE+ Fonds sowie durch die Regierung von Niederbayern als höhere Naturschutzbehörde,  durch die Abteilung Naturschutz des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung sowie durch die Landesfischereiverbänden von Oberösterreich und Bayern.
Projektpartner